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japangarten1Auf ca. 1500 m² entstand ein in Deutschland einzigartiger japanischer Trockenlandschaftsgarten. Über eine ca. 150 m² große Holzterrasse hat der Betrachter die Möglichkeit das gesamte Spektrum der japanischen Gartenkunst, Mythologie und Philosophie zu entdecken. Angefangen vom Horai-Mythos mit dem Schatzschiff und der Insel der Unsterblichen, bis hin zur Kontemplation am Meditationsmeer.

 

Bei unserem Garten handelt es sich um einen Trockenlandschaftsgarten („Kare-sansui“). Der Kare-sansui versucht die Natur in ihrem innersten Wesen abzubilden. Er will die Gesetzmäßigkeiten ihrer Energien, Rhythmen, Proportionen und Bewegungen verstehen und abbilden. In seiner Entstehung geht der Kare-sansui auf das Japan des 11. Jhd. zurück (der sog. Kamakura- und Muromachi Zeit ca. 1333 – 1603). Er wurde durch den aus China kommenden ZEN-Buddhismus sehr stark geprägt. Einfache Notwendigkeiten dürften die Gründe der damaligen Gärten als Trockengärten gewesen sein. So wurden früher den Klöstern Grundstücke zugewiesen, die von jeder Wasserversorgung abgeschnitten waren.

 

japangarten3Als Ersatz für das Element Wasser als Gestaltungsmittel wurden „trockene“ Gärten angelegt mit Steinsetzungen in Form eines Wasserfalles oder Kieselsteine in Form eines Flußbettes mit Steinfindlingen als symbolisierte Inseln. 1999 wurde der japanische Garten als eigenständige Projektgruppe in den Agendarat der Stadt Nürnberg aufgenommen und unterstützt. Die Realisierung unseres japanische Garten ist eine Aufgabe der jetzigen Generation und ein Geschenk an kommende Generationen mit folgenden Aufgaben und Zielen:

  • den respektvollen Umgang mit der Natur
  • die Achtung vor dem Leben
  • Toleranz gegenüber uns fremden Kulturen und Philosophien
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